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Wolfgang Harms Biographie

1950
geboren in Unterbissingen/Schwaben
1964 -1967 Malerlehre bei Malermeister Eugen Riess in Donauwörth
1970 - 1972 Fachhochschule in Augsburg
1972 - 1978 Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg - bei Prof. G. Voglsamer
1978 - 1983 Assistent bei Prof. G. Voglsamer
1981 Wolfram von Eschenbachpreis
1982 Stipendium für einen Studienaufenthalt an der
Sommerakademie in Salzburg bei Prof. E. Fuchs
1983 Bezug eines großen Ateliers in Nürnberg
1999 Mitglied im "Künstlerbund Schwabach"
seit 4/2006 1. Vorsitzender
2001 Wiedereintritt in den Berufsverband Bildender Künstler
2002 endgültiger Austritt aus dem Berufsverband Bildender Künstler
1988 - 1993 Jurymitglied für den Wolfram von Eschenbachpreis
1998 - 2003 Jurymitglied für den Wolfram von Eschenbachpreis

Über 20 Jahre hat er sich überwiegend auf die Ausführung von hochwertigen Wandmalereien

konzentriert. Auf diesem Gebiet wird er mittlerweile zu den Besten in Europa gezählt.

 

Aufträge führten ihn nach Berlin, Düsseldorf, Cuxhaven, Baden-Baden, München, Starnberg,

Österreich, Afrika und Spanien, um nur einige Orte zu nennen.

Eine seiner hervorragenden Fähigkeiten ist es, Räume zu harmonisieren; die einzig richtige

Lösung zu finden, die für den Ort, den Raum und die darin lebenden Menschen die

entsprechend richtige ist.

Die aller Orten zu sehenden Pfauen auf Balustraden, oder banale Ausblicke zum Meer sucht

man bei seinen Wandmalereien allerdings vergebens. Da er das in diesem Metier

mittlerweile übliche Epigonentum ablehnt, entstehen durch seine spezielle Vermischung aus

Realismus und Phantastischem sehr originelle, spannungsreiche und individuelle Lösungen.

 

Die meisten seiner Wandmalereien sind leider der Öffentlichkeit nicht zugänglich, da seine

Auftraggeber überwiegend Privatpersonen sind.

Einige Objekte sind öffentlich zugänglich, so das “Schlosshotel Bühlerhöhe“, das Hotel

“Strandperle“ in Cuxhaven, “Medicon-Gesundhaus“ in Nürnberg, Fassade des Hauses

“Augustenstrasse 8“ in Nürnberg, Apart-Hotel “Astron“ in München, Zahnarztpraxis “Dr. Schneider“

in Boxdorf bei Nürnberg.

 

Seit 2000 verlagerte er seinen Arbeitsschwerpunkt wieder hin zur Tafelbildmalerei und der

damit verbundenen Ausstellungstätigkeit.

 

In seiner Wand- und Tafelbildmalerei fühlt er sich eng mit dem “Surrealismus“, der

“Renaissance“ und dem “Phantastischen Realismus“ verbunden.

Der Ästhetikprofessor, Prof. Carl Michael Hofbauer bezeichnet ihn als phantastischen

Realisten, der näher am Surrealismus ist als die meisten Phantasten.

 

Wolfgang Harms benutzt verschiedene Maltechniken wie Aquarell, Acryl, Zeichnung und

Drucktechniken.

Die Tafelbilder sind in Lasurtechnik gemalt. Die Lasurtechnik in Acryl-Öl ist eine sehr zeit-

aufwändige Methode, aber mit keiner anderen Maltechnik ist eine solche Leuchtkraft und

Lebendigkeit der Farben zu erreichen.

 

Einige seiner Lieblingsfiguren tauchen immer wieder auf, so der “Mondvogel“, für ihn ein

Symbol des Wandels in der Natur, der künstlerischen Fruchtbarkeit, ein “König der Nacht“.

Die Schriftstellerin “Nele Mint“ hat ihm ein Gedicht gewidmet.

 

Oder der “Blütenbläser“, eine Ode an den Frühling. Aus der Schalmei des Engelähnlichen

Wesens schweben bunte Blüten, eine Notenschrift aus Blüten.

Dieses Bild hat für Ihn zentrale Bedeutung. Es entstand nachdem er von einer Krankheit

Wieder geheilt war. Es kündet von neuem Leben und Wachstum.