W O L F G A N G H A R M S
W O L F G A N G   H A R M S

 

       Es war nie meine Intention breitgetretenen Pfaden zu        folgen oder modischen Tendenzen nachzueifern

und seien sie noch so "zeitgemäß", denn was heute 

modern ist, ist morgen ein alter Hut. 

Ich halte es für reizvoller "eigene Spuren" zu hinterlassen.

 

Wolfgang Harms

 

 

Ein "Phantastischer Realist", der näher am "Surrealismus" ist als die meisten Phantasten.

 

Der "Diktatur der Zeitgeistler" hat er sich konsequent entzogen,

denn "freie Kunst" braucht weder "muss" noch "sollte". 

 

Maler - Bildhauer - Designer

 

Schon sehr früh entwickelte sich neben seiner Beschäftigung mit der Wandmalerei auch seine Vorliebe für den Surrealismus und den Phantastischen Realismus und damit auch seine bevorzugte Formensprache mittels erfundener vegetativer Formelemente.

Realistische Malerei im Sinne des Fotorealismus oder der herkömmlichen klassichen Abbildung unserer sichtbaren Realität war dabei nicht das Ziel, denn obwohl  malerisches Handwerk auf hohem Niveau für ihn wichtig ist spielt es nur eine untergeordnete Rolle. Es soll lediglich dem Betrachter dazu dienen in diese erfundene Bildwelt besser eintauchen zu können in dem er diese als real empfindet.

So entsteht ein besserer Zugang zum Unterbewusstsein, das meist durch angelerntes Wissen, Erfahrenes- und durch ein ständig auf uns einwirkendes Umfeld zugemüllt wird.      

Obwohl viel gereist, kam er zur Erkenntnis dass es nicht nötig sei, wie so manche vorgeben, ferne exotische Länder bereisen zu müssen um Inspirationen zu bekommen, sondern dass "Alles" in uns schon vorhanden ist und die Motive gewissermassen vor der Haustüre warten um wahrgenommen zu werden.

Inspirationen für seine Malerei erhält er auch durch eine persöhnliche Meditationsmethode. 

 

Einige seiner Lieblingsfiguren tauchen immer wieder auf, so der "Mondvogel", für ihn ein Symbol des Wandels in der Natur, der künstlerischen Fruchtbarkeit, ein "König der Nacht".

Der Mond, dessen wandlungsfähige Erscheinungsform den Künstler schon von Kindheit an faszinierte, gilt als unverwechselbares Markenzeichen des Malers.

Die Schriftstellerin "Nele Mint" hat seinem "Mondvogel" ein Gedicht gewidmet.

Die Österrecherische Autorin "Nina Stegmüller" schrieb nach einem Ausstellungsbesuch ein kleines Märchen über den Mondvogel.

 

Oder der "Blütenbläser", eine Ode an den Frühling. Aus der Schalmei des Engelähnlichen Wesens schweben bunte Blüten, eine Notenschrift aus Blüten.  Dieses Bild hat für Ihn zentrale Bedeutung, es entstand nach einer überstandenen Krankheit. Es kündet von neuem Leben und Wachstum.

 

Über 25 Jahre überwiegend Ausführungen von Wandmalereien.

Aufträge führten ihn nach Berlin, Düsseldorf, Cuxhaven, Baden-Baden, München, Starnberg......

--Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien und Afrika.

Sein wohl bekanntestes Werk entstand im Auftrag von "Max Grundig" im Hotel "Bühlerhöhe" bei Baden Baden, in dem er einige Räume ausmalte.

 

Nachdem sich die Entwicklung der Innenarchitektur zur langweiligen Material- und Technikschlacht entwickelte, konzentriert er sich seit 2000 wieder auf die Tafelbildmalerei und der damit verbundenen Ausstellungstätigkeit.